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Social Media-Analysen für städtische Integration

Donnerstag, Dezember 1st, 2011

Soziale Netzwerke fördern Integration – ein Zusammenhang, der in den Sozialwissenschaften, so vor allem in der Migrations- und Integrationsforschung, seit Jahrzehnten thematisiert wird. Diesen Zusammenhang wird die INSET Research & Advisory GmbH nun auf der Ebene virtueller sozialer Netzwerke beleuchten und möchte aus diesen wertvolle Informationen für städtische Integrationspolitiken ablesen – eine Projektidee, die die Gutachter der Europäischen Kommission überzeugte: Das EU-FP7-Projekt „UniteEurope“ wird bis 2014 mit insgesamt neun Forschungs-, Entwicklungs- und Städtepartnern aus Österreich, Deutschland, Schweden und den Niederlanden, unter Führung der INSET Research & Advisory GmbH und der technischen Konzeption und Projektleitung der Wiener Firma SYNYO, umgesetzt.

Soziale Medien und Integrationsforschung – worin liegen die Synergien? Menschen nutzen Facebook, Twitter & Co. als breite Kommunikationsmedien, so auch um sich über ihren Alltag, ihre Befindlichkeiten, ihre Einstellungen zu bestimmten Themen auszutauschen. Dies geschieht nicht nur in ihren privaten und damit für Social Media Analysen uneinsehbaren virtuellen Räumen, sondern in hohem Maße auch über öffentliche Plattformen, die uns erlauben, systematische Analysen vorzunehmen. Mehrere AkteurInnen, wie etwa Unternehmen, politische Parteien oder die Meinungsforschung, bedienen sich mittlerweile dieser „Fundgrube“, primär mit dem Ziel, allgemeine Stimmungsbilder aufzuzeigen.

Im Hinblick auf die Integrationspolitik sind Social Media Analysen vor allem deshalb interessant, weil dabei jenen Menschen eine Stimme gegeben wird, die im „normalen“ politischen Entscheidungsbildungsprozess auf städtischer Ebene kaum oder nicht berücksichtigt werden: Dazu zählen zum einen MigrantInnen aus Drittstaaten, die Studien zufolge vor allem in der zweiten und dritten Generation sehr stark in sozialen Medien vertreten sind; zum anderen VertreterInnen der Mehrheitsgesellschaft, deren Einbezug im Hinblick auf die Integrationsfrage mindestens genauso viel Gewicht zukommt.

Ziel ist es, mittels UniteEurope ein Tool zu entwickeln, das es den Städten erlaubt, auf Brennpunkte in ihrem Einzugsgebiet aufmerksam zu werden und mit entsprechenden Maßnahmen und Politiken zu reagieren: Gibt es kulturelle oder religiöse Konflikte in einem Kulturzentrum? Kommt es zu integrationsbedingten Problemen in einem städtischen Park? Besteht eine Interaktion zwischen der Mehrheits- und den Minderheitsgesellschaften, oder herrschen hier überwiegend Skepsis und Furcht? Themenfelder, die in bester Weise über einen „bottom-up“-Ansatz aufgedeckt werden, wie ihn UniteEurope im Sinne einer eInclusion-Strategie verfolgt. Dazu bedarf es im Vorfeld einer eingehenden sozialwissenschaftlichen Forschungsarbeit, einer Kategorisierung nach mehrsprachigen, semantischen Bezeichnungen, als auch einer praxisnahen Software-Entwicklung, die vor allem in Abstimmung mit den Bedürfnissen und Ausgangssituationen der Partnerstädte vorangetrieben wird.

UniteEurope ist ein wichtiger Baustein in der langfristig angelegten Forschungsstrategie der Wiener Firma INSET Research & Advisory GmbH, die darauf abzielt, neben dem Beratungsgeschäft ihre Positionierung als führender Forschungsplayer in den Themenfeldern ICT & Society, Mobile Business & Collaboration, eGovernance & eInclusion, eHealth, eMobility & Smart Grids und natürlich Social Media auszubauen – dies zunehmend auch auf europäischer und internationaler Ebene.

Dr. Verena Grubmüller
Research Manager
INSET Research & Advisory GmbH
www.inset-advisory.com

INSET gewinnt 3-jähriges EU-Forschungsprojekt

Montag, Oktober 24th, 2011

Wien, 21. Oktober 2011- „UniteEurope“, so heißt das Projekt, mit dem INSET die enorm strengen Gutachter der Europäischen Kommission überzeugen konnte. Das Projekt wird bis 2014 mit insgesamt 9 Forschungs-, Entwicklungs- und Städtepartnern aus Österreich, Deutschland, Schweden und den Niederlanden unter der Führung der INSET Research & Advisory GmbH umgesetzt. „Es ist eine tolle Bestätigung für unsere Arbeit der vergangenen Jahre“, freut sich Dr. Georg Lankmayr über den größten Projekterfolg der annähernd 10-jährigen Firmengeschichte von INSET.

INSET gelang damit das seltene Kunststück, sich als Newcomer in einem Feld gegen über 100 weitere internationale Top-Konsortien durchzusetzen.

Erfolg durch hochinnovative Projektidee und Top-Partner

„Wir konnten im Social Media Bereich in den vergangenen 2 Jahren substanzielle Expertise aufbauen und uns ein exzellentes Partnernetzwerk schaffen“, beschreibt Lankmayr die Faktoren des Erfolges. „Wir freuen uns auf diese spannende Herausforderung und die Zusammenarbeit mit unseren Partnern“.

Der Erfolg gelang vor allem durch die enge Zusammenarbeit mit der Wiener Firma SYNYO Innovation. SYNYO zeichnet für die gesamte technische Projektleitung im UniteEurope-Konsortium verantwortlich.

Personelle Stärkung für Forschungsplayer INSET

Das Projekt ist nun ein weiterer Baustein in der langfristig angelegten Forschungsstrategie von INSET, die darauf abzielt, neben dem Beratungsgeschäft ein führender Forschungsplayer in den Themenfeldern ICT & Society, Mobile Business & Collaboration, eGovernance & eInclusion, eHealth, eMobility & Smart Grids und natürlich Social Media zu werden.

Um diese Strategie weiter erfolgreich zu forcieren, hat sich INSET im Forschungsbereich auch personell gezielt verstärkt. Mit Frau Dr. Verena Grubmüller konnte eine hochqualifizierte Forscherin vom Max Planck Institut in München abgeworben werden. Weiters konnte mit Frau Dr. Karin Rainer eine weitere sehr erfahrene Forscherin für eine Zusammenarbeit gewonnen werden.

Consultingkunden profitieren von Social Media Expertise

„Natürlich werden wir durch die Expertise, die wir im Forschungsbereich entwickeln, unsere Consulting Services insbesondere auch im Social Media Bereich weiter ausbauen“, skizziert Lankmayr die weitere Unternehmensstrategie. Wir führen derzeit eine Reihe von Gesprächen mit Playern aus unterschiedlichen Branchen, darunter das Versicherungswesen, der Gesundheitssektor oder Energieversorger.

„Wir sind überzeugt, dass dieser Bereich erst am Beginn steht und wir in den kommenden Jahren eine Reihe von Entwicklungen sehen werden“, freut sich Georg Lankmayr auf spannende zukünftige Projekte.

Über INSET

INSET ist ein europäisches Unternehmen mit Sitz in Wien, das strategische Forschungs- und Beratungsprojekte in den Themenfeldern „ICT & Society, Mobile Business & Collaboration, eGovernance & eInclusion, eHealth, eMobility & Smart Grids, Social Media und Cloud Computing“ durchführt. INSET wurde im Jahr 2004 von Dr. Georg Lankmayr gegründet und zählt Unternehmen aus Österreich, der Schweiz, Deutschland und Schweden zu seinen Kunden. Unser Ansatz ist auf die Etablierung langfristiger Kundenbeziehungen mit führenden Konzernen ausgerichtet.

 

Rückfragehinweis:
Mag.ª Eser Ari-Akbaba
Marketing & PR

INSET RESEARCH & ADVISORY
Unternehmensberatung GmbH

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